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Ich hasse diesen Tag!

"Alles Gute" schreibt man für gewöhnlich. Diese und andere Floskeln, deren Sinn man schon lange vergessen oder nie gewusst hat. Man macht sich keine Gedanken, man sagt er einfach, weil man weiß, dass es alle machen, es auf Karten steht und einfach dazugehört. Für mich ist nichts gut. Vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen hatte ich nur einen Gedanken im Sinn "Mein Leben ist ein Scheiterhaufen" und das im Sinne der beiden Wörter aus denen das Wort besteht. Ich weiß mittlerweile nicht mehr welche Wahl ich noch habe. Alles, was ich bis jetzt angefangen habe, endete schlussendlich in einer Katastrophe und am Ende war alles nur noch schlimmer, weil ein weiterer Traum zerbrochen war. Ein weiterer Scherbenhaufen zu meinen Füßen, der mich mahnte Träume zu verfolgen. Und doch tat ich es immer wieder. Doch jetzt habe ich das Gefühl, dass ich nicht mehr kann. Ich habe nicht mehr die Hoffnung, dass irgendwas besser wird. Alles scheint nur noch düster und schwarz zu sein. Wenn ich an die Zukunft denke, dann sehe ich mich selbst, so wie ich jetzt bin, nur eben etwas älter. Älter, nicht glücklicher, nicht zufriedener, sondern nur älter - und wahrscheinlich weitaus mehr verbittert als ich es ohnehin schon bin. Naja, zu den Fakten heute: Ich kämpfe schon die ganze Zeit gegen die Tränen, versuche mir nicht allzu sehr anmerken zu lassen, dass ich gerade alles verabscheue und setzte ein falsches Lächeln auf, wenn es mir denn gelingt. Meine Oma kam vorbei um mir zu gratulieren, dann bin ich nach draußen geflohen, einfach nur um allein zu sein, um mir diese dämlichen Glückwünsche nicht anhören zu müssen, um nicht ertrage zu müssen, wie alle heile-Welt und wir-haben-uns-alle-lieb spielen. Ich habe Freunde auf der Straße gesehen, ich sie, sie mich glücklicherweise nicht. Ich habe mich umgedreht und bin schnell weg mit den Worten auf den Lippen "bitte lass sie mich nicht sehen". Sie sahen mich nicht und ich hatte kurz meine Ruhe. Dann rief eben jene Freundin, vor der ich geflohen war an, um wünschte mir alles Gute, ich bedankte mich brav. Zum Glück änderte sie dann das Thema und sprach darüber, wie sehr sie Weihnachten hasste und fragte mich, ob ich heute Abend zu ihr kommen möchte, damit wir uns zusammen abschießen können - was ich garantiert auch tun werde. Irgendwann kam ich Heim. Dann ging der ganz normale Alltagsstress wieder los. Mein Bruder hatte mal wieder Süßzeug in seinem Zimmer gebunkert bzw. es waren nur noch die leeren Verpackungen übrig. Meine Mutter fand es und begann ihn anzuschreien, er muckte auf...naja, das Übliche. Irgendwie kam es dann so weit, dass er meinte sie schlagen zu müssen, sie verbot ihm daraufhin aus seinem Zimmer zu gehen und er meinte seine Sachen packen zu müssen und wollte ausziehen und vorher von meiner Mutter das Kindergeld haben ( anbei: mein Bruder ist 15 ) Ich schloss mich in meinem Zimmer ein, machte Musik an und versuchte sie einfach nicht zu hören. Gelang halt nur teilweise. Wie auch immer. Ich wette es wird noch besser kommen. Bis dahin, happy birthday to myself
22.12.10 15:20
 


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