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Einsam in Gesellschaft

Ich denke jeder kennt das. Ab und zu, wenn man unter vielen ist, hat man irgendwie ein Gefühl der Einsamkeit. Man fühlt sich vielleicht übergangen oder einfach unbeachtet. Ich wünschte bei mir wäre es nur ab und zu. Ich habe fast immer dieses Gefühl. Ich weiß nicht, woher es kommt, aber es ist da. Ich fühle mich einfach einfach, manchmal gar sterbenselend, wenn ich eigentlich fröhlich sein müsste. Ich denke, in Gesellschaft merkt man - oder merke ich - am schnellsten wie einsam man ist. Ist man zu Hause und beschäftigt sich mit irgendwelchen Kleinigkeiten kann man sich immer wieder Ausreden einfallen lassen, aber wenn man unter Menschen ist, die man mag, dann wird es einem einfach klar. Man gehört nicht (mehr) wirklich dazu. Man kann nicht mitreden, hat nicht soviel zu erzählen und eigentlich interessiert es einen nicht so sehr, was die anderen zu sagen haben, eben weil man daran nicht teilhaben kann. Ich bin früher gegangen, ich hatte Kopfschmerzen, was ich auch als Grund genannt habe, aber eigentlich war es die Einsamkeit, die mich vertrieben hat. Im Zug war mir einfach nur elendig zumute. Am liebsten hätte ich mein Messer rausgeholt und den Gefühlen freien Lauf gelassen, aber ich saß einfach nur da, starrte vor mich hin und versuchte die Tränen zurückzuhalten. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich habe keine Ahnung. Wie kommt es, dass Menschen plötzlich kein Interesse mehr an einem zeigen? Dass sie nur noch mit sich selbst beschäftigt sind? Ich weiß, dass jeder seine eigenen Probleme hat, aber wofür hat man denn Freunde? Manchmal denke ich, es wäre besser, wenn ich einfach nur einschlafen könnte.
22.12.10 02:11


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Hepatitis C

Vor ca. 1,5 Jahren waren wir Blut spenden. Bevor man spenden darf, wird das Blut untersucht. Infolge dieser Untersuchung bekam ich einen Brief. In diesem Brief stand, dass meine Werte auf eine Hepatitis C Infektion hinweisen. Ich musste erst einmal googeln, um zu erfahren, worum es sich dabei überhaupt handelt. Hepatitis C ist ein Virus, der durch infiziertes Blut übertragen wird und sich dann in der Leber einnistet. Dort zerstört er die Leber. Da diese jedoch ein Organ ist, welches sich schnell erholt, kommt es zur Narbenbildung. Tut man nichts gegen den Virus, kommt es schlussendlich zur sogenannten Leberzirrhose, sprich die Leber ist im Laufe der Zeit so vernarbt, dass sie nicht mehr arbeiten kann. Es kommt zum Leberversagen und damit zum Tod. Das einzige, was in diesem Fall hilft ist eine Transplantation. Es kann mehrere Jahre dauern, bis die Leber so geschädigt ist. Außerdem verfügt die Leber nicht über Schmerzzellen. Das heißt, man merkt nicht, dass das Organ langsam zerstört wird. Fühlt man Schmerzen ist es eigentlich schon zu spät. Bei mir ist die Vernarbung bisher nur schwach fortgeschritten. Ich habe mittlerweile 1,5 Jahre auf eine Therapie warten müssen. Die Standarttherapie verspricht eine Heilungschance von ca. 50% mein Arzt will aber - um meine Chancen zu steigern - dass ich an einer klinischen Studie teilnehme. Diese sollen die Heilungschancen auf bis zu 80% steigern - wenn sie denn klappen. Im Januar, wenn ich Glück habe versteht sich, werde ich mit der Therapie beginnen können. Ich werde versuchen in diesem Blog darüber zu schreiben. Über Verlauf, Nebenwirkungen und allem anderen, was mit der Behandlung zusammenhängt. Ein Therapietagebuch sozusagen. Wer interessiert daran ist, mehr über Hepatitis C heraus zu finden, dem kann ich diese Seite nur empfehen : http://www.hepatitis-c.de/
19.12.10 18:42


Frohe Weihnachten

Eine ziemlich coole Sache, das müsste man auch mal in Deutschland machen
15.12.10 15:39


Ein komischer Tag

Gestern Abend waren wir mit Freunden was trinken, mussten - was sich später als unser Glück herausstellte - um 23 Uhr raus, weil der Laden wochentags so früh zu macht. Kurz darauf begann es zu schneien...und hörte gar nicht mehr auf. Der Bus kam den Berg zu uns nicht mehr hoch und blieb liegen. Glücklicherweise hatten wir es nicht mehr weit. Ich will nicht wissen, was passiert wäre, wenn wir erst später aus dem Lokal gegangen wären. Waren also gegen 1 Uhr zu Hause. Um 4 Uhr war ich dann auch wieder wach, weil ich mit dem Hund rausmusste, bevor die Uni losging. Ganz ehrlich? Als mein Wecker klingelte, dachte ich es wäre ein schlechter Scherz, aber ich war erstaunlicherweise wach. War dann bis ca. halb 6 mit dem Hund draußen, dann noch eine halbe Stunde lang fertig gemacht und um 6 das Haus verlassen, um zur Uni zu gehen - ich muss den Zug um 6.38 nehmen, damit ich pünktlich, heißt 8 Uhr, zur Vorlesung da bin. Tipp am Rande: Zieht in die Stadt, in der ihr studiert, wenn ihr die Möglichkeit habt! Naja, dann stand ich erstmal auf der Haltestelle...und was kam? Nichts. Schlussendlich habe ich eine Stunde in der Kälte warten müssen. Und in der Zeit konnte ich feststellen, dass das soziale Verhalten bzw. soziale Gepflogenheiten heute scheinbar kaum eine Rolle spielen. Zwei Busse fuhren zu uns hoch, beide trugen die - meiner Meinung nach vollkommen sinnlose - Mitteilung, dass vom 27.-30.12 die Samstagsfahrpläne gelten....Um 6 Uhr morgens, nachdem man schon eine halbe Stunde in der Kälte gestanden hat, und absolut keine Ahnung hat, ob man vielleicht noch weiter warten muss, fände ich eine Mitteilung zu den Fahrplänen sinnvoller. Aber ist ja auch meine Meinung. Auf jeden Fall stiegen aus einem Bus zwei Fahrer. Statt kurz zu den Leuten zu gehen, die auf der Haltestelle warten, und eine knappe Info zu geben - ich weiß, dass es nicht im Arbeitsvertrag der Fahrer steht, aber zwischenmenschlich ist das wohl nicht zuviel verlangt - haben sie es sich im Bus gemütlich gemacht. Irgendwann ging einer der anderen Wartenden zu einem der Busse hin und fragte nach, was denn jetzt Sache sei. Als Info bekam er zu hören, dass die Busse um halb 8 losfahren würden, was zu dem Zeitpunkt in noch gut einer Stunde war. Also beschloss ich, solange Heim zu gehen? Bei meinem Glück kann man sich denken, was passiert ist, ich war eben so weit von der Haltestelle weg, dass man nicht mehr schnell zurücklaufen kann, als der Bus plötzlich kam. Naja, hieß dann für mich weiteres böses Blut, langsam einfrierende Füße und noch eine weitere halbe Stunde in der Käte. Das Ende vom Lied war, dass ich erst um 7.15 am HBF ankam und noch einmal 15min auf den Zug warten musste. In der Uni angekommen - zu spät versteht sich - musste ich feststellen, dass meine Freunde nicht da waren. Ich hatte dann eigentlich vor, in der nächsten Vorlesung nur so lange zu bleiben, bis ich den Zug nehmen konnte, da kam jedoch ein anderer Freund und ich blieb länger. Und der Prof. schloss die Vorlesung genau in dem Moment ab, als mein Zug gerade abfuhr. Sprich eine weitere Stunde sinnlosen Wartens. Trotzdem ging es mir gut. Ich hatte zu all dem anderen noch üble Schmerzen - Frauenleiden eben. Ich kann nur unterstreichen, dass es mir wirklich gut ging. Und das ist sehr untypisch für mich.
15.12.10 12:18


Try N° 1000?

Ich weiß gar nicht wie viele Blogs ich schon einmal erstellt, einige Zeit etwas geschrieben und dann wieder gelöscht habe. Die Themen waren so vielfältig wie mein Leben selbst. Und jetzt habe ich gerade keine Vorstellung davon, wovon dieser Blog handeln soll. Soll er einzelne Aspekte meiner Lebens wiedergeben oder doch lieber ein Gesamtbild - so weit es eben möglich ist - spiegeln. Man weiß es nicht, man munkelt nur ^^ Auf jeden Fall hat es mich mal wieder auf diese Seite verschlagen und durch das Überfliegen einiger Blogs habe ich Lust bekommen auch mal wieder einen anzulegen. Wie lange er wohl überlebt?
13.12.10 18:36


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